Microchip Adaptec SmartRAID Ultra 3254-16e /e im Test – Teil 4-1 Benchmarks

Einleitung

Nachdem ich mich in meinem letzten Artikel mit dem maxCache beschäftigt und seine Funktion erklärt hatte, gibt es im folgenden Artikel überwiegend Ergebnisse bekannter Benchmark Software. Der erste Teil der Benchmarks befasst sich mit Arrays, bestehend aus drei Laufwerken. Zum Einsatz kommen hier drei Western Digital Red Plus, 2 TB, WD20EFRX sowie drei Toshiba MG04S, 2 TB, MG04SCA20EE. Als maxCache-Laufwerke stehen die beiden Kioxia PM7-V, 3,2 TB, SSDs zur Verfügung. Die Messungen bei den drei MG04SCA20EE-Festplatten dienen allein dem Leistungsvergleich mit den WD20EFRX-Festplatten.

Bei diesem Artikel betrachte ich die Unterschiede der Leistungen an den logischen Laufwerken in Abhängigkeit zu der gewählten Beschleunigungsmethode. Die hier gezeigten Ergebnisse sind direkte Messungen nach der Einrichtung der Laufwerke. Für eine genaue Analyse des maxCache in Abhängigkeit von der Warteschlangentiefe und den Nutzungsarten empfehle ich meinen Artikel zum Thema maxCache (Link zum Artikel). Die Messungen in diesem Artikel sollen die grundsätzlichen Unterschiede der möglichen Cache-Betriebsarten aufzeigen.

RAID5 aus drei WD20EFRX

Als erstes erstelle ich ein normales RAID 5 aus den drei Festplatten. Das Controller Caching, wie auf dem Bild 2 gezeigt, wird bei der zweiten Messung auf aktiviert gesetzt. Der eigentliche Cache der Festplatten bleibt bei allen Messungen selbstverständlich aktiviert, da dies der üblichen Nutzung entspricht.

Die ideale Stripesize gibt der Controller je nach RAID-Art als Empfehlung vor.

CDM6-1

CDM6-2

CDM8-1

CDM8-2

CDM8-1 IOPS

CDM8-2 IOPS

ATTO1-1

ATTO1-2

ATTO2-1

ATTO2-2

ATTO4-1

ATTO4-2

ATTO8-1

ATTO8-2

HDTune_R

HDTune_W

HDTune_RAR

Toshiba MG04SCA20EE im RAID 5

Wie bereits zu Anfang des Artikels erwähnt, dient die eine Messreihe mit den Toshiba-MG04S-Festplatten ohne Controller Cache und ohne maxCache alleine dem Leistungsvergleich mit den Western-Digitial-WD20EFRX-Festplatten. So lässt sich ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Festplatten im Vergleich zu den Messungen im Benchmark-Artikel Teil 2 zu werten sind. Für diesen stehen mir nur von den Toshiba-Festplatten ausreichend Modelle zur Verfügung.

Fazit

Auch mit diesen kleineren Festplatten lassen sich bereits hervorragende Ergebnisse erzielen. Je nach Anwendungsfall, ob mit oder ohne Cache-Beschleunigung, fallen die Transferraten natürlich unterschiedlich aus. Aber genau darin liegt auch der Sinn des Artikels, die bisher theoretisch besprochenen Funktionen und Leistungen des Controllers zu visualisieren. Im nächsten Artikel werde ich die Leistung mit dem RAID60 und deutlich mehr Festplatten abbilden und so den Umfang des Tests sinnvoll erweitern.

Zum Teil 2 der Benchmarks

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