Seagate BarraCuda 510 SSD 512GB im Test

Hallo und Willkommen zu meinem Review über die Seagate BarraCuda 510 SSD 512GB .

In meinem Review möchte ich euch eine SSD aus der neuen Seagate BarraCuda 512 SSD Serie mit 512GB vorstellen. Die BarraCuda 510 SSD kommt als NVME-SSD im M.2-Format heraus.

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Die BarraCuda 510 NVME-SSD beschreibt den Einstieg in die M.2 NVME SSD Produktpalette bei Seagate. Sie ist in Kapazitäten von 256 GB und 512 GB erhältlich. Wer bis zu zwei Terabyte Speicher benötigt, greift zur FireCuda 510 mit zusätzlich 28GB SLC Cache für längere Bursts und höherer sequenzieller Schreibleistung. Die BarraCuda ist in beiden Größen zusätzlich als SED – self encrypting device – verfügbar. Die M.2 Platinen sind im Gegensatz zur FireCuda nur einseitig mit Bauteilen bestückt. Die Seagate BarraCuda 510 SSD kommt mit fünf Jahren Garantie auf den Markt..

Test-System

Core i3 PC

Als Test-System kommt ein selbst gebauter Spiele PC zum Einsatz.
Im Thermaltake F51 Gehäuse befinden sich sechs 3,5“ Schächte mit HDD Trays zur Aufnahme von Laufwerken. Vor den HDD Schächten sind zwei 120mm Lüfter montiert, welche mit ihrem direkten Luftstrom für ausreichende Belüftung der Laufwerke sorgen. Die SSD hängt direkt am Onboard-SATA3-Controller des Intel C236 Chipsatzes.
Als Systemplatte dient ein RAID1 aus zwei Intel 1500 Series SSD mit 180GB.

Als Betriebssystem kommt ein Windows 10 Pro 1809 zum Einsatz. Da ich immer auf den aktuellen Patchstand achte, kann es zu einem späteren Zeitpunkt zu geringen Abweichungen kommen.

ProzessorIntel Core i3 7350K 2×4,3GHz
MainboardMSI C236A Workstation
Grafikkarteintegriert
Arbeitsspeicher16GB Corsair Vengeance DDR4 3000
ChipsatzIntel C236
ControllerOnboard
NetzwerkkarteIntel i219-V
System FestplatteRAID 1 2x Intel 1500 Series 180GB
BetriebssystemWindows 10 Pro

Durchführung – Teil 1

Lieferumfang und technische Daten

Die SSD kamen gut verpackt in antistatischen Folien an.
Hier folgen die technischen Daten im Überblick, verglichen mit einer kleinen Auswahl marktüblicher SSDs:

HerstellerSeagateSamsungCrucialSanDisk
SerieNVME-SSD970PExtreme Pro
TypBarraCuda 510 SSD970 EVOP1M.2 NVMe 3D SSD
Kapazität512 GB500 GB500 GB500 GB
Max. IOPS 4kB QD32 L/S350.000 / 530.000370.000 / 450.00090.000410.000 / 330.000
Interne Temperatur im Betrieb0°C bis 70°C0°C bis 70°C0°C bis 70°C0°C bis 70°C
NAND-Flash-Speicher3D-TLCV-NAND 3 Bit MLC3D-NAND***
Controllersiehe untenSamsung Phoenix******
Gesamtschreibleistung320 TB300 TB100 TB300 TB
Cache*********
Übertragungsgeschwindigkeit Lesen3400 MB/s3400 MB/s1900 MB/s3400 MB/s
Übertragungsgeschwindigkeit Schreiben2180 MB/s2300 MB/s 950 MB/s 2500 MB/s
ÜbertragungsstandardNVME 1.3 PCIe x4 NVME 1.3 PCIe x4 NVME PCIe x4 NVME PCIe 3.0 x4
Energieverbrauch Betrieb/Leerlauf/Sleep4,2 W / 0,016 W / 0,002 W5,7 W / 0,03 W / 0,002 W***11,3 W / 6,0 W / k.A.
TRIMJaJaJa***
MTBF1,800,000 h1.500.000 h 1.500.000 h ***
Garantie5 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre
ModellZP512CM30011MZ-V7E500BW CT500P1SSD8 SDSSDXPM2-500G-G25

Die BarraCuda SSD entspricht ihrem Datenblatt gemäß einer guten NVME-SSD. Seagate gibt 5 Jahre Garantie auf die SSD.

Detaillierte Bilder

Das Etikett der SSD auf der Vorderseite.

Vorder und Rückseite

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Durchführung – Teil 2

Benchmarks einzeln

Die SSD wurde im leeren Zustand getestet.

AS SSD Benchmark 2.0.6821.41776

SSD1

SSD2

Chrystal Disk Mark 6.0.1 x64

SSD1

SSD2

ATTO Disk Benchmark 4.00.0f2

RAID 0

Ein Raid 0 aus zwei NVME-SSDs braucht eigentlich niemand. Eine SSD ist bereits schnell genug und lastet mühelos eine 10GBit/s Ethernetverbindung aus. Aber „haben ist besser als brauchen“, daher wäre das sicherlich ein interessanter Test. Leider besitzt das MSI C236A Workstation nur einen M.2 Slot.

IO Meter

Die Messergebnisse resultieren aus ausgewählten Messungen, welche etwa den Durchschnitt der Ergebnisse darstellen.

Fazit

Das war die erste Seagate NVME-SSD, welche ich nutzen und testen durfte. Im Review der Seagate BarraCuda SSD 500GB habe ich im Fazit um eine NVME-Version gebeten und hier ist sie. Dafür das die BarraCuda 510 die „kleine“ Variante der FireCuda 510 SSD ist, mit weniger Schreibgeschwindigkeit und fehlendem SLC Cache, hat sie sich hervorragend geschlagen. Gerade in Verbindung mit den fünf Jahren Garantie ist die SSD für mich ein guter Kandidat, sollte eine günstige NVME-SSD benötigt werden. Also: Zugreifen!